Akademische Reitkunst trifft auf Freiheitsdressur

"Und in der Tat, ein Pferd, das sich stolz trägt, ist etwas so Schönes, Bewunderns- und Staunenswürdiges, dass es aller Zuschauer Augen auf sich zieht. 
Keiner wird müde, es anzuschauen, solange es sich in seiner Pracht zeigt".
*Xenophon

Das Ziel meiner Arbeit liegt darin, einen willigen, motivierten und gut gymnastizierten Freizeitpartner "Pferd" zu bekommen. Zu meiner Basisarbeit gehört Beziehungspflege und der tägliche, sichere Umgang mit dem Pferd - im Handling, beim Verladen und Hängerfahren, entspannten Spaziergängen und Ausritten.


Mit der akademischen Reitkunst habe ich das perfekte Werkzeug an der Hand, um meine Pferde mehrmals wöchentlich gesund zu gymnastizieren und zu fördern. 

Die Grundlagen dafür erarbeite ich mir am Boden. Das Pferd lernt  die Hilfen erstmal ohne den Reiter kennen und wird später, unter dem Sattel damit nicht überfordert. Die verschiedenen Elemente, mit denen wir von der Erde aus arbeiten können, macht die Arbeit auch mit älteren, fortgeschrittenen Pferden sehr spannend. 

Später unter dem Sattel und in der Handarbeit, achte ich darauf ein Pferd mit Sitzhilfen und  feinen Zeichen lenken und bremsen zu können. 

Ziel ist ein gerade gerichtetes Pferd in allen drei Grundgangarten, das sich selbst und den Reiter gesund tragen kann. 



Die Freiheitsdressur ist für mich die Grundlage jeder Pferdeausbildung. Denn was nützt mir ein Tier, das im Viereck perfekt funktioniert, mich im täglichen Umgang aber anrempelt, oder mich mit Ignoranz und schlechten Angewohnheiten "straft"?

Ich möchte einen "pferdischen" Partner, der auch mal lange Spaziergänge geniesst, furchtlos an einer Baustelle vorbei marschiert, freiwillig gerne an meiner Seite ist und mich als Vertrauensperson schätzt und wahr nimmt.

Die Grundlagen für ein harmonisches Miteinander sind für mich in den Basisübungen der Freiarbeit enthalten. Ein konsequentes Training, welches auch mal Plastiktüten und Raschelvorhänge beinhaltet, bringt eine starke Bindung zum Pferd. 


Sehr wichtig ist es mir, mich stetig weiterzubilden. Zu meinen Lehrern gehören bis heute Sabine Oettel, Wolfgang & Christin Krischke, Christopher Dahlgren und meine Stute "Encanta", die mir meine Fehler immer wieder gnadenlos unter die Nase reibt und mich zum Überdenken meiner Handlungen bringt.

Der stetige Austausch mit gleichgesinnten Trainer ist eine gute Sache, um selbst auf dem aktuellen Stand zu sein und neue Lösungswege für allfällige Probleme zu finden. Ausserdem sind solche Treffen immer von Spass, neuen Ideen und Ausprobieren geprägt.